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My Cold Embrace [Comments]



Interview


Was lange weilt wird endlich gut, So passt das auch zum Interview mit My Cold Embrace. Endlich kamen wir dazu den Jungs unsere Fragen zu kommen zu lassen. Gitarrist Dirk stand uns zur Verfügung und beantwortete wie Ihr dann lesen könnt, sehr ausführlich unsere Fragen.


Deadfall: Hallo, ersteinmal Danke das Ihr Zeit gefunden habt unsere Fragen zu beantworten.

Dirk: Moin! Keine Ursache, die Zeit nehmen wir uns doch ausgesprochen gerne, ha ha.


Hier gleich der obligatorische erste Satz: Stellt My Cold Embrace mal vor!

Puh, nach 10 Jahren Bandgeschichte, ein paar Besetzungswechseln, 5 CDs, unzähligen Compilation CDs und Konzerten im In- und Ausland ist das gar nicht mal so einfach da die richtigen „kurzen“ Worte zu finden. Versuchen wir es so: My Cold Embrace sind aus Kassel und spielen von Beginn an unkonventionellen brutalen bis melodischen Death Metal mit einigen Einflüssen aus dem Thrash Metal, dem klassischem Heavy Metal aber auch aus den Bereichen Black Metal, Crust, Hardcore und manchmal sogar Punk. In all den Jahren haben wir, die „Death Metal Legion Cassel“ , uns den Ruf als szeneverbundene, kritische DIY Undergroundband mit einigermaßen großem Bekanntheitsgrad erspielt, auf den wir uns zwar nichts einbilden, freuen tun wir uns aber trotzdem darüber wenn man uns kennt. Es geht uns von Beginn an nicht um kommerzielle Erfolge, sondern einzig und allein darum, dass fünf beste Freunde, namentlich Dennis, Dennis, Dirk, Tim und Marco jahrein jahraus gemeinsame Sache machen, ihr krachiges Baby mit viel Engagement am Laufen halten und den Spass an der Sache nicht verlieren. Dieser ideelle Wert unserer Bandfreundschaft wäre durch kein Geld aufzuwiegen. Unser Basser Tim sagte mal, dass wir auch gemeinsam Kegeln könnten, nur machen wir eben bei My Cold Embrace mit fünf besten Freunden Musik, ha ha.

-Das aktuelle album ist sehr abwechslungsreich geworden, auch Ihr seid sicherlich mit dem neuen Album zufrieden? Wie kam es bei Euren Fans und bei der Presse an? (Review von Deadfall An. d. Red.)

Wir versuchen im Rahmen Death Metal so abwechslungsreich und „anders“ wie möglich zu klingen und dabei unterschiedliche Stile und Ideen so zu vereinen, dass man trotzdem immer noch „My Cold Embrace“ heraushören kann. Die Presse honoriert das in hohem Maße und für uns als Undergroundband bedeutet es schon eine Menge, wenn selbst die Größten wie Rock Hard, Metal Hammer oder Legacy aber auch Vampster, Metal.de oder Powermetal.de super Kritiken schreiben, uns eine starke Weiterentwicklung/Professionalisierung attestieren oder das Heavy Magazin gar eine ganze Interviewseite für uns freimacht. Wir haben hunderte Promos versendet und seit Monaten vergeht keine Woche ohne Interview und neue, ausnahmslos sehr positive Reviews. Das finde ich für eine Undergroundband ohne Labeldeal gar nicht mal so übel bzw. ziemlich cool. Da hat sich die ganze Mühe doch gelohnt… Bereits nach 6 Monaten sind wir so viele „Hausgeist“ CDs losgeworden wie vom „Katharsis“ Album im Zeitraum von 4 Jahren, was trotz allgemein schwieriger werdender CD Verkaufssituation vielleicht für uns spricht. Leider kaufen die Fans deutlich weniger über konventionelle Wege CDs (Mailorder, per Brief / Email usw.) ein, vieles wird gebrannt oder aus dem Netz gezogen. Verkaufen kann man eigentlich nur noch bei Konzerten, aber da flutscht es auch wegen unserer fairen Preise sehr gut. 8 Euro für eine CD ist doch OK, oder? Wir sind nach wie vor sehr zufrieden mit der CD und würden auch im Nachhinein nichts ändern wollen. Gerade der Sound von Jonas Kjellgren (Sonic Syndicate, Scar Symmetry) gefällt uns unheimlich gut und repräsentiert My Cold Embrace im zehnten Bandjahr perfekt.

Die meisten Bands reden immer von Ihren neuen Alben, das es das beste ist was sie bis jetzt je produziert haben. Trifft das für Euch auch bei Eurer Scheibe zu?

Durch jede Aufnahme macht man neue Erfahrungen und lernt hinzu. Das vermehrte Spielen von Konzerten hat ebenso einen positiven Einfluss auf das Komponieren von Songs, so dass einfach jede CD ein ganz individuelles Zeitdokument ist, das den jeweiligen Stand der Band entsprechend festhält. Manchmal vermisse ich die Unbekümmertheit früherer Kompositionen, bei denen wir die wildesten und schwer nachvollziehbare Tempo- und Taktwechsel einbauten, unter dem Strich hat sich aber im Lauf der Jahre einfach gezeigt, wie wir selbst dazu kommen Songs zu schreiben, die auch nach mehreren Jahren Bühnenprogramm und CD Rotation nichts von ihrem Reiz für uns und das Publikum/die Fans verlieren. Soundtechnisch haben wir sicherlich bisher kein so ausgewogenes und druckvolles Album vorgelegt, was die Songs selbst betrifft ist das mehr der Grad „emotionaler Verbundenheit“. Beispielsweise liebe ich nach wie vor „Opera de nocte“, einen unserer ersten Songs und von der ersten CD „Raggabash“, auch wenn die Aufnahme grässlich ist und die Bandjungs diesen „alten Mist“ verfluchen und zu meinem Leidwesen schon lange nicht mehr mit mir spielen. So hat jeder auf jeder Scheibe seine Schätzchen „vergraben“. Ich würde mir nie anmaßen zu sagen, dass „Hausgeist“ unsere beste Scheibe ist, auch wenn wir hier das wohl deutlichste und charakteristisch aussagekräftigste Klang- und Songprofil abliefern. Das würde ja bedeuten, dass wir uns mit jeder weiteren Aufnahme wieder selbst übertreffen müssen. Musik soll aber vor allem Spass machen und keinen Stress bedeuten, nicht wenn man die Sache mit so viel Spass und ohne kommerziellen Hintergedanken betreibt wie wir.

Sicherlich werdet auch Ihr Euch nicht Faul auf die Haut legen nach dem erscheinen der Platte. Nach diversen Auftritten, sind da auch schon neue Stücke entstanden? Für die kommende CD, oder macht Ihr sowas ganz spontan ohne irgend ein zeitliches Muster? Weil es ist ja erst Eure 2te richtige CD in 10 Jahren.

Zunächst muss ich dir widersprechen. Der „Hausgeist“ ist unsere fünfte CD, auch wenn die ersten beiden CDs keine Albumlänge hatten und erst die letzten beiden CDs gepresst waren. Ist auch nicht weiter wichtig. Wir sind nicht die schnellsten Songschreiber, aber wir haben einige neue Stücke am Start, unter anderem eine Coverversion von Nasum, die wir gerade für den Tribute Sampler von Power It Up Records aufnehmen, worauf auch Misery Index, Heaven Shall Burn, Leng Tch´e oder Rotten Sound am Start sind. Außerdem nehmen wir gerade im Moment zwei weitere Tracks für eine Split CD Single auf, wobei ich die genauen Details noch etwas geheim halten möchte. Mal sehen wann wir die anderen bereits fertigen Tracks aufnehmen und wie wir die verbraten. Wer wartet auf eine Veröffentlichung von uns außer uns selbst und einigen treuen Fans? Wir lassen uns nicht hetzen… Man sollte sich auch von dem „Longplayer“ Gedanken etwas lösen, letztlich sind selbige lediglich aus kommerzieller Verwertbarkeit der Musikindustrie heraus entstanden. Vielleicht wäre es cooler und zeitgemäßer wenn wir in Zukunft nur noch EPs und Singles machen?! Kurze Rede, langer Sinn: Das neue Material ist eine erhebliche Kelle schneller und brutaler geworden, so dass die nach wie vor auftauchenden Melodielinien umso wirksamer hervorstechen.

Ihr seid textlich eher sozialkritisch und auch verarbeitet Ihr zwischenmenschliche Bezieheung und die Psyche. Gibt es einen Grund dafür war um Ihr Euch nicht auf der Goreschiene bewegt?

Der ganze Gorekrempel ist zwar ebenso amüsant wie der Wikingerkram, aber eine wirkliche Message oder gar Intelligentes wird da nicht transportiert. Uns ist die Musik sowie die Chance vielleicht etwas Wichtiges zu sagen zu schade, als dass wir die Musik mit fiktiven Texten oder Goremist vergeuden, die nur der allgemeinen „Belustigung“ oder irgendeiner „Wir sind die Härtesten“- Pseudo-Posing-Kacke dienen. Reality Bites! Unsere Inspirationen liefert das Leben da draußen, die Menschen, die Kriege und unsere Umwelt. Ich finde das weitaus spannender und irgendwie ehrlicher.

Wer ist für das textliche , wer für das musikalische zuständig bei My Cold Embrace? Ist das ein Gemeinschaftsprojekt oder kümmern sich da eher einzelne Bandmitglieder um die genannten Sachen?

Jeder bringt Ideen, Riffs, ganze Songs oder auch Songfragmente mit, wobei unsere unterschiedlichen Geschmäcker und Einflüsse dabei doch immer deutlich hörbar sind. Das würde in der Vielfalt niemals alles zusammen passen, wenn nicht jede Idee und jedes Riff gemeinsam durch den MCE Fleischwolf gedreht und verändert würde. Mehr Gemeinschaftsarbeit geht eigentlich nicht. Niemand hat „seinen“ Song auf dem Album, sondern jeder von uns steckt überall gleichermaßen drin. Bei den Texten hat Sänger Dennis weitgehend die Hosen an, aber wir anderen brauchen uns keine Sorge über die Inhalte zu machen, da wir Inspirationen, Ideen und Gedanken für mögliche Texte miteinander kommunizieren. Dennis ist eben derjenige, der für unsere Gedanken und Diskussionen die verbale, „singbare“ Zusammenfassung adäquat abliefern kann.

Wieso habt Ihr das Ganze in Eigenproduktion aufgenommen? Wollte kein Label Euch unter Vertrag nehmen oder macht Ihr lieber Euer Zeug selber?

Wir haben bisher strikt jeden Plattenvertrag abgelehnt und verweigern uns den gängigen kommerziellen Strukturen, obgleich wir selbige im gewissen Rahmen natürlich (aus-)nutzen, beispielsweise durch den CD Verkauf über EMP usw. Aber das haben wir selbst initiiert, ohne Plattenfirma, ohne teure Anzeigenkampagnen, ohne überzogene Preise für die Fans. Ich frage dich: Ist es sinnvoll über ein Label eine CD herauszubringen, wenn bei 1000 selbstproduzierten CDs für 8 Euro unter dem Strich dasselbe Geld hängen bleibt wie bei 5000 Label CDs zum Preis von 15 Euro? Da verdienen zu viele Leute dran mit und die Fans müssen das bezahlen! Welche Death Metal Band verkauft heute noch so leicht 5000 CDs? Wir können es so selbst in die Hand nehmen, dass uns keine rechtsoffenen Mailorder verkaufen. Lieber 1000 treue Fankäufer als 5000 anonyme Massenkäufer. Wir wehren uns z.B. gegen „Pay to play“ und stehen für Fairness und DIY. Ich denke, dass man den tatsächlichen Erfolg nur dann genießen kann, wenn man sich die Dinge selbst erarbeitet und nicht gekauft hat. Ich könnte nicht stolz darauf sein vor Deicide mit dem Wissen gespielt zu haben, dafür 400€ abgedrückt zu haben. Eine Band muss wenigstens das Spritgeld wert sein, sonst spielen wir nicht. Wir designen, gestalten und komponieren exakt so, wie wir fünf wirren Hirne das gemeinsam ausspinnen, ohne dass wir uns von Plattenfirmen reinreden lassen oder uns etwaige Kritik in Form von „kommerzieller Unverwertbarkeit“ seitens Industrie vorwerfen lassen zu müssen. Diese Freiheiten müsste uns erstmal irgendein Label bieten können!

Wie kam es dazu das Ihr Stefan Heilemann für die Covergestaltung engagiert habt? Kennt Ihr Euch persönlich oder hat Euch einfach seine qualitativ guten Arbeiten zusammengeführt?

Stefan Heilemann ist durch und durch ein Maniac, ein Vollprofi, der uns in der Vergangenheit schon oft mit seinen Bildern beeindruckt und überzeugt hat. Eva Pechmarie, unser Covermodell, hat in der Vergangenheit oft mit ihm zusammengearbeitet und die Ergebnisse sind klasse, so dass wir wirklich froh sind, dass unser Gitarrist Marco die Eva persönlich kannte und weder den Stefan noch die Eva groß überreden musste, um unser schräges Coverkonzept umzusetzen.

Mit Dennis habt Ihr ein ebenbürtigen Nachfolger für Ernie gefunden. Wie kam er dazu bei Euch anzufangen. Kanntet Ihr Euch vorher persönlich oder war es reiner Zufall?

Dennis war früher Bassist bei den Kasseler Grindern von Uncut Despite und sehr häufig auf unseren Konzerten anzutreffen. Als Ernie aus beruflichen/zeitlichen Gründen leider die Band verlassen musste, sprang Dennis für einen Gig beim „Aufmucken gegen Rechts“ Festival kurzfristig als Sänger in die Bresche, packte sich unser komplettes Programm Wort für Wort in zwei Tagen drauf und überzeugte uns mit seinem fetten, timingsicheren und variablen Gesang, so dass er umgehend als neuer fester Sänger engagiert wurde. Er singt ja außerdem bei Downtime, so dass wir wussten, welch heftiges Kaliber Dennis am Gesang zu leisten imstande ist.

Aus welchem Grund wurde Eure Scheibe bzw. das Material von der Staatsanwaltschaft beschlagtnahmt? Dürft Ihr was dazu erzählen?

Dieser Umstand hätte um ein Haar den totalen Verlust der Aufnahmen bedeutet und damit fast das Ende der Band. Aufgrund des laufenden Verfahrens, innerhalb dessen wir glücklicherweise eine Sicherheitskopie der fertigen Aufnahmen bekommen konnten, ist es uns auch wegen der Rücksichtnahme auf die privaten Begleitumstände des Bandmitglieds nicht möglich, dazu irgendetwas zu sagen. Tut uns wirklich leid. Wir hoffen, dass eines Tages die Sache irgendwie vergessen, aber auch öffentlich erklärt sein darf.

Ihr setzt Euch klar gegen Rechts ein! Wie wichtig ist es Euch sich antifaschistisch in der Szene zu engagieren? Wir haben in der Szene ja einige schwarze Schafe, die uns das Leben schwer machen. Habt Ihr deswegen Probleme in Kassel, Euch öffentlich dagegen einzusetzen?

Unser Einsatz gegen Rechts, gegen Rassismus, für Fairness und für Toleranz ist ein Gebot der Vernunft aber auch der Verantwortung, die wir als „irgendwie Kulturschaffende“ tragen und wahrnehmen. Wir erreichen ein paar Menschen, da ist es uns wichtig das Verantwortungsbewusste und „Richtige“ zu sagen und das „Falsche“ zu bekämpfen. Unsere gesamte Metalszene würde nicht existieren, wenn rechtes Gedankengut und rechte Strukturen vorherrschen würden! Wir hatten deswegen noch nie wirkliche Probleme. Wir wissen zwar aufgrund vergangener vereinzelter idiotischer Gästebucheinträge, dass „man“ uns irgendwie beobachtet, aber wirklich passiert ist noch nichts. Dafür ist vor allem die Kasseler Szene zu stark geworden, die seit einigen Jahren ein klares Profil gegen Rechts besitzt, woran auch die DIY Cassel Konzertcrew, die Moshpit Crew Cassel und die Leute vom Masters of Cassel Festival wichtigen Anteil tragen. Weiter so!

Wir nähren uns so langsam dem Ende zu Hier noch ein paar Frage & Antwort Spielchen:

Die beste Platte dieses Jahr?

Ich kann mich nur schwer zwischen Calabrese mit „Travelling vampire show“, der neuen Testament Scheibe, der aktuellen Totenmond CD und der neuen Dismember Platte entscheiden. Ich würde sagen Calabrese! Gerade weil es kein Death Metal ist, ha ha.

Die aktuellen Top 3 Alben?

Seit 18 Jahren in Dauerrotation: Bathory mit „Hammerheart“. Desweiteren empfehle ich Insect Warfare, die auf „World extermination“ das Grindfeuerwerk des Jahres 2008 entfachen. Die aktuelle Scheibe von Cataract ist zwar schwächer als das „Kingdom“ Album, dreht sich aber auch laufend…

Alkohol & Liveshow?

Hm, bei unserem Basser Tim funktioniert das (seiner Ansicht nach) hervorragend, Marco kann auch einiges vertragen, ich hingegen verliere nach drei Bier mein Timing. Sänger Dennis ölt gerne seine Stimme mit einem lecker Tröpfchen, nur Drummer Dennis nimmt die Sache wirklich ernst und trinkt in der Regel wirklich erst hinterher.

Frauen?

Ganz schlechte Frage was vor allem den letzten Jahreswechsel betraf. Mehr als die Hälfte der Band kann dazu ein wahrlich unschönes Liedchen singen. Death Metaller sind aber scheinbar doch liebenswert wie die letzten Monate wiederum zeigten, ha ha.

Faschisten?

Siehe oben! Fight fascism! Fight for tolerance!

Der Nikolaus?

Der könnte es dieses Jahr ruhig mal versuchen mehr als eine Flasche Bier in die Schuhe zu stecken! Er möge es doch bitte nächstes Mal mit einer Flasche Pfefferminzschnaps wieder richten!

Zum Schluss dürft Ihr natürlich wie fast in jedem Interview, Grüße und Hasspredigten zum Besten geben!

Für Hasspredigten sind wir zu alt, mehr ernstgemeinte Grüße als in unser letztes CD Booklet passen nirgendwohin und äh, ja. In diesem Sinne recht herzlichen Dank für die interessanten Fragen, vielen Dank für den Support! Wir würden uns freuen, euch mal auf einem Konzert von uns erblicken zu dürfen oder euch die neue Hausgeist CD zusenden zu dürfen. Für den Anfang genügt uns schon ein freundlicher Pinnwandeintrag auf myspace.com/mycoldembrace oder ein Besuch unserer Seite www.mycoldembrace.de

Vielen Dank für Alles Gute oder so.

Interview Details


Official Homepage
Lineup:

Schlagzeug: Dennis Dörfler
Gitarre: Marco Reidelbach
Gitarre: Dirk Wettlaufer
Bass: Tim Knödgen
Gesang: Dennis Hirth
Interviewed by: DjMorti
Interview Date: 18.9.2008









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