“Four More Years Of Terror”, hört sich wie eine Kampfansage von Paul Speckmann & Co an. Vielleicht ist es das auch, wer weiß. 3 Jahre nach „Lets Start A War“, bereichert uns eine der ältesten Old-School Death-Metal Bands mit ihrem neuen Album. Klar, hier gibt’s nichts besonderes, einfach nur eine weitere Platte, die voll im Zeichen des alten Death-Metals steht. Noch mit vielen Punk-Einflüssen, der markanten Speckmann-Krächzröhre und einer guten Portion Groove.
Was zeichnet Master seit Jahrzehnten eigentlich aus?! Diese Frage kann ich leicht beantworten, sie schaffen es einfach durchgehend nette Alben auf den Markt zu knallen, die natürlich nicht weltbewegend sind, für einen Fan der alten Todesblei Schule jedoch ein kleines Schmankerl sind. Im Falle von „Four More Years Of Terror“ praktisch wie Weihnachten im November.
Auf Speckmann’s Best-Of Compilation konnte man sich mit „Line To Kill“ schon einen kleinen Vorgeschmack auf diese Platte holen. Man konzentriert sich hauptsächlich auf typische Songstrukturen, versehen mit vielen gesellschaftskritischen Texten. Fanatiker von Geblaste, Gegurgel und Geschreie brauchen sich gar nicht an Master herantrauen, hier dominiert die alte Schule von Anfang bis Ende. Versehen mit einer rotzigen und, wie schon gewohnt, sehr durchwachsenen Produktion kommt noch mehr Atmosphäre auf, die unweigerlich zum Gesamten beiträgt.
So bleibt „Four More Years Of Terror“ ein Album, das für die Old-School Riege interessant sein dürfte. Wer Master nicht leiden kann, sollte ein Bogen darum machen, Master gibt es hier in rauen Mengen vorzufinden - und das ist auch gut so! 8 Punkte für eine typisch tschechische, solide Leistung.
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