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Eisregen & Pungent Stench, Logo Hamburg, 23.1.06
Die morbiden Thüringer waren auf Plündertour durch die Bundesrepublik und hielten auch einmal an einem kalten Januar Abend in Hamburg an. Die Truppe von Pungent Stench gesellte sich zu diesem morbiden Kaffeekränzchen, aber vorher durfte noch ein localer Act den Abend eröffnen. Von DEVASTATOR bekamen wir leider nur noch 2 Songs mit die sich aber gar nicht so schlecht anhörten.
Das viele der jüngeren Eisregen Fans scheinbar die seit ´88 existierenden Pungent Stench nicht kennen, bemerkte man bereits bei den ersten Klängen des Wiener Trios. Den Wienern und ihren Fans war dies sicherlich egal, die nächste Stunde durfte zu 1a technischen Todesblei gemoscht werden. Neben Songs wie „Splatterday Night Fever“, Viva La Muerte“und „Dead Body Love“ wurde nicht mit Solos gegeizt. Gepaart mit den Ansagen im Wiener Akzent z.b „Des nexti liad is fian mosi den oidn oasch!“ (wobei wir Norddeutsche doch extreme Verständigungsprobleme hatten) und der extremen Spiellaune wurde das Ganze zu einem astreinen Gig.
 
Wie man so einen extremen Kult um Eisregen machen kann, hatte ich mich schon immer gefragt. Auf Cd schocken sie allemal mit ihrer Musik, in Wacken konnten sie mich aber Live noch nicht überzeugen mal schauen wie es heute wird.
Überraschung war sicherlich die Schwarzhaarige Aushilfbassistin die aber leider nicht vorgestellt wurde, musikalisch gings querbett von „1000 Toten Nutten“ bis zu einigen zensiertenTiteln („Tote Russische Freundin“) die in etwas in geänderter Form wiedergeben wurden. Partymässig räumte Eisregen besonders mit „Wundwasser, Thüringen 2005 und Elektrohexe“ ab, wobei in Hamburg leider keine Fans über die Bühne tanzten. Der Sound war eher mittelmässig, auch hatten Eisregen Anfangs mit einigen technischen Problemen zu kämpfen. Ich weiß nicht ob es an der kleinen Bühne lag (das Logo ist mit einem Pfahl in der Mitte der Bühne extrem scheiße), aber vom Stageacting hält die komplette Band nicht viel. Roth bewegte sich doch während des kompletten Konzertes nur im Umkreis von 2,50 m auf der rechten Seite der Bühne, ebenso wie der Keyboarder mehr mit seinen Zigaretten als mit dem Keyboard beschäftigt war.
Die einzigen Aktionen die meines Erachtens von der Band ausging waren allerhöchstens die witzigen Ansagen, die meist im in Anspielung auf Pungent Stench auf Wienerisch gehalten wurden. Naja und vielleicht das Gemoshe der Aushilfbassistin, ich glaube ich werde mir Eisregen weiterhin lieber auf Cd anhören, weil bei 18€ für ein Ticket sollte Livetechnisch deutlich mehr drin sein.


Article by: FallenUnicorn
Article Date: 24.2.2006
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